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Freitag, 21. August 2009

Die Xbox360 HDMI Kabelproblematik

Einen LCD-Fernseher mit der Xbox360 zu verbinden ist eigentlich einfach. HDMI Kabel besorgen und die beiden Geräte verbinden. Damit die 5.1 Dolby Digital Kanäle bis zum Receiver kommen, muss man diesen ebenfalls mit dem Fernseher verbinden. Leider funktioniert das Audio-Passthrough bei meinem Fernseher nicht, sodass ich lediglich einen digitalen Stereostream am Receiver empfange. Die Lösung schien zunächst einfach: Man muss lediglich das YUV-Kabel mit optischem Digitalausgang und das HDMI-Kabel zusammen anschließen.

Leider haben die Xbox360 Konstrukteure das Steckerdesign auf Gewinnmaximierung ausgelegt: HDMI und YUV Kabel kann man nicht parallel anschließen. Microsoft schlägt an dieser Stelle das teure HDMI AV Adapter Kabel vor. Dabei liegt die Lösung des Problems so nahe: Brute Force. Es genügt die graue Plastikummantelung des YUV-Komponenten Kabels zu entfernen und schon passen beide Kabel. Als Hilfsmittel zum Entfernen der Plastikschale schlägt diese Seite einen Schraubendreher vor. Besser klappte es bei mir mit einem stumpfen Messer.

Bei dieser Geldschneiderei durch “Designflaws” sollte einem eigentlich “die Krausbirne hochsteigen”. Stattdessen lese ich mir jetzt einen Artikel über Desingfehlentscheidungen in StarWars durch und lache drüber.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Tipps für die Xbox360

Zu Weihnachten habe ich mir eine Xbox360 gegönnt. Tolles Gerät. Nur leider etwas laut. Auch sind Spiele und Zubehör relativ teuer. Hier einige Tipps die einige Euros im Zusammenhang mit der Xbox360 sparen:

Xbox Live

Um gegen andere Spieler online anzutreten benötigt man eine Xbox Live Goldmitgliedschaft. Kauft man diese im Einzelhandel oder per Kreditkarte bei Mircosoft, kostet ein Jahr Goldmembership 60 Euro. Günstiger wird die Xbox Live Goldmitgliedschaft auf dem Marktplatz von Amazon. Dort wird die Jahresmitgliedschaft schon ab 38,26 Euro angeboten. Warum die Anbieter dort Porto nehmen, obwohl die Xbox Live-Abonnementcodes per Mail verschickt werden, bleibt mir allerdings ein Rätsel.

Wer seine Xbox360 mit dem Internet verbinden will, um beispielsweise das lohnenswerte New Xbox Experience (NXE) herunter zu laden, Demos zu spielen oder zu chatten, hat zwei Möglichkeiten: Die günste per LAN-Kabel oder man greift zum 70 Euro teuren Microsoft Xbox360 WLAN Adapter. Letzteres ist aber nicht der einzige Weg, seine Konsole kabellos ins Netz zu bringen: WLAN Brücken schaffen günstig Abhilfe. Verbunden wird die Konsole per Lan-Kabel zur WLAN Bridge, von dort aus geht's weiter per Funk. Ich benutze das SMC Networks EZ Connect G (Artikel zur Konfiguration), aber laut Herstellerangaben unterstützten auch die günstigen Geräte Edimax BR-6204Wg (20,47 Euro) und WL054MBit Access Point WAP-3000 von LevelOne (32,22 Euro) einen Brige Modus. Wer noch einen alten Router sein Eigen nennt und diesen nicht mehr benötigt, kann versuchen eine neue Firmware mit Bridge-Modus zu installieren. Voraussetzung hierfür ist, dass das Gerät kompatibel mit der DD-WRT, OpenWRT oder Sveasoft Talisman Firmware ist. Hilfreich ist in diesem Fall folgender Workshop: WLAN Bridge mit Linksys-Routern aufsetzen.

Ist die Box online, möchte man wahrscheinlich mit seinem Gegenüber kommunizieren. Microsoft bietet hierzu das "Xbox 360 - Tastatur Input-Device" (ca. 30 Euro). Günstiger geht's mit einer handelsüblich USB Tastatur, die man an einen der beiden USB Ports der Konsole anschließt - sieht zwar nicht so gut aus, reicht aber aus.

Strom sparen

Die Xbox360 ist ein Stromfresser: Je nach Modell verbraucht die Konsole im Standby bis zu 2,8 Watt, im Ruhebetrieb 155,7 Watt und unter Last bis zu 172 Watt, wie diese Tabelle zeigt. Nun hat Microsoft nachgebessert und in der neuen Xbox360 Revision mit dem Codenamen "Jasper" den Verbrauch reduziert, was schlussendlich auch dem berühmten, durch Überhitzung entstehenden, Red Ring of Death (RROD) vorbeugen soll.

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Xbox360 zu Kaufen, sollte (soweit verfügbar) zur Jasper Revision greifen. Wie man eine Jasper schon im Laden erkennt zeigt dieser Artikel.

Auch gilt: Xbox aus? Netzteil aus der Steckdose! Das spart im Jahr bis zu 4,66 € (2,8 Watt an 365 Tagen bei 19 Cent pro kwh).

Anstelle des Charge & Play Kits (~17 Euro), welches es ermöglicht, einen Controller per Akku zu betreiben und gleichzeitig zu spielen, ist es meines Erachtens sinnvoller, das Geld in gute, handelsübliche AA Akkus und ein vernünftiges Ladegerät mit Lade- und Pflegeprogramme zu investieren (ich benutze dieses Gerät und bin sehr zufrieden damit). Selbiges gilt meiner Meinung nach auch für das Xbox Schnelladegrät - universell einsetzbare Akkus sind einfach günstiger und praktischer.

Waagerecht spielen

Die Xbox360 kann man sowohl waagerecht, als auch senkrecht aufstellen. Senkrecht sieht die Konsole zwar besser aus und nimmt weniger Platz weg, steht die Box jedoch waagerecht, bekommt die Konsole besser Luft und angeblich zerkratzen die DVDs nicht so leicht (ein weiteres Xbox360 Problem).

Wie spart das Geld? Nunja, sind die DVDs in tadellosem Zustand können diese ggf. besser verkauft (Ebay) bzw. in Zahlung gegeben werden (Gamestop). Möchte man ältere Spiele spielen lohnt sich ebenfalls ein Besuch bei Gamestop, Ebay und auf dem Amazon Marktplatz. Eine Liste mit weiteren Möglichkeiten günstig an Spiele zu gelangen gibt es auf mydealz - und seit dem der Zoll die Höchstgrenze der zollfreien Einfuhr von Geringwertigen Sendungen von 22 auf 150 Euro je Sendung angehoben hat, kann man Spiele sogar Zollfrei importieren.

Samstag, 25. August 2007

Wohnzimmer vernetzt

Da ich weder willens war ein Kabel durch das Wohnzimmer hin zum Router zu ziehen, noch dazu bereit bin das nötige Kleingeld für einen neuen HomeTheater-PC der über WLan verfügt zu verprassen (die alte Xbox der ersten Generation reicht als MediaCenter bislang aus - verfügt jedoch nur über Lan ohne W), habe ich mir eine Lan-WLan-Bridge von SMC gekauft. Dieses schmucke Kästchen mit dem Namen "SMCWEBT-G" soll in der Bridgefunktion dafür sorgen, einen Lan-Client in ein WLan einzubinden. Darüber hinaus kann es als Accesspoint oder Repeater konfiguriert werden. Da sich das Teil nicht ohne Weiteres dazu überreden lassen wollte mit meinem Router zusammen zu arbeiten (AVM Fritzbox und SMCWEBT-G funktionieren nicht auf Anhieb...) habe ich mir gedacht, ich fasse mal kurz zusammen, mit welchen Einstellungen es dann schlussendlich klappt:

  • Als Verschlüsselung hat bei mir WEP2 (AES) funktioniert
  • SSID muss beim ersten "Kennenlernen" der Geräte aktiviert sein, kann dann aber wieder versteckt werden
  • Sendemodus der Fritzbox 802.11g (mode g+b funktioniert nicht)
  • Sendemodus des SMCWEBT-G 802.11 b/g auto mode
  • Der MAC-Address-Filter der Fritzbox muss deaktiviert sein, sonst ist die SMCWEBT-G-Kiste nicht dazu in der Lage sich an der Fritzbox anzumelden (auch dann nicht, wenn die MAC-Adresse aller anzuschließenden Geräte einschließlich der MAC-Adresse des SMCWEBT-G der Fritzbox bekannt sind)

Wissenswertes zur SMCWEBT-G EU:

  • Default-IP (Auslieferzustand, nach Reset): 192.168.2.2
  • Default-Passwort (Auslieferzustand, nach Reset): smcadmin
  • Web-Konfiguration funktioniert bei mir nur über den InternetExplorer vernünftig
  • Nach dem Einschalten des Gerätes kann es bis zu 5 Minuten dauern, bis das Gerät betriebsbereit ist
  • Die aktuelle Firmware (zur Zeit "V1.09.2") lohnt sich