Ich nutze derzeit das Synology Cloud Station Drive also Dropbox-Ersatz im Heimnetz. Leider gab es bislang Probleme, wenn mit Keepass Dateien gleichzeitig auf mehreren Rechnern geöffnet bzw. bearbeitet wurden. Da Keepass eine Sychronisierungsfunktion bietet, lassen sich die Konflikte jedoch vermeiden wenn man der entsprechenden Keepass Anleitung folgt und nur noch indirekt (per Synchronisation) auf diejenige Datei zugreift, die per Cloud Station Drive im Heimnetz verteilt wird.
Donnerstag, 19. Januar 2017
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Familienkalender ohne die Cloud mit Synology NAS
Ich nutze meine Synology Diskstation DS212+ mittlerweile erfolgreich um den Kalender der Familie im Heimnetz mit mehreren Geräten zu teilen und zu synchronisieren.
Hierzu eine kurze Liste / Installationsanleitung:
- Zunächst sollte man einen neuen “Gemeinsamen Ordner” erstellen. In diesem werden dann später die Kalender abgelegt. In meinem Fall nenne ich den Ordner “cal” und habe einigen Benutzern Schreib- und Leseberechtigungen gegeben.
- Im Synology Paket-Zentrum (DSM 6.0.2) das Paket “WebDAV Server” auswählen und installieren.
- Nach erfolgreicher Installation erscheint im Hauptmenü der neue Eintrag “WebDAV Server”. Diesen auswählen und konfigurieren.
- Bei mir sieht es dann so aus:
- Auf Client-Seite nutze ich derzeit verschiedene Android Geräte. Diese lassen sich am besten mit dem Programm DAVDroid (download bei frdoid oder im Playstore (kostenpflichtig)) in den Kalender einbinden: Konto hinzufügen, “Mit URL und Benutzername anmelden”, als Bais Url dann https://<ip-oder- namen-der-synologydiskstation>/<kalendarordener (bei mir cal)> und schon kann man die Kalender abonieren:
Um die Farben der verschiedenen Kalender individuell festzulegen oder zu ändern nutze ich Calender Color da Synologie die Einstellungen offenbar serverseitig nicht beherrscht. Hierzu habe ich in DAVDroid die Einstellungen “Kalenderfarben verwalten” deaktiviert.
Eingestellt von tobsen am Mittwoch, Dezember 14, 2016 0 Kommentare
Montag, 10. Oktober 2016
Kontakte von Windows Phone nach Android ohne die Cloud
Eigentlich ist das Windows Phone 10 Betriebssystem das aufgeräumteste und durchdachteste Handybetriebssystem was ich je genutzt habe: Mit einem Blick hat man alle Infos und selbst wenn es nur da liegt ist man immer informiert, da Uhrzeit und eingegangene Nachrichten sind immer sichtbar sind. Leider war mir mein Windows Phone zu langsam, die Software Tastatur nicht gut genug und das Teilen (inkl. Zwischenablage) stets etwas beschwerlich. Die App-Auswahl war allerdings nicht der Grund zum wechseln.
Gewechselt habe ich auf ein mittel-günstiges Android und sah mich mit dem Problem konfrontiert, die Kontakte vom Windows Phone auf das Android zu kopieren, ohne die Clouddienste Live oder OneDrive von Microsoft für den Export zu nutzen oder etwas ähnliches für den Import.
Achtet man vor dem Import darauf, dass die Einstellungen auf der Android Seite so vorgenommen wurden, dass Kontakte nicht automatisch synchronisiert werden, hat man den Kontaktimport durchgeführt, ohne das Google, Microsoft sämtliche Kontakte erhalten haben.
Schließlich hat es wie folgt geklappt:
- Auf dem Windows Phone die App Contacts Backup von Amaze Pictures Inc. installieren.
- Dort können die Kontakte in einer zip Datei mit vielen .vcf Dateien exportiert werden. Das praktische: Diese Datei kann von dem Android smartphone direkt heruntergeladen werden, wenn sich beide Geräte im selben WLAN befinden.
- Ist die Datei auf der Androidseite angekommen, kann die Zipdatei diese mit Hilfe von z.B. TotalCommander von C. Ghisler entpackt werden und die enthaltene .vcf Datei per VCardIO importiert werden.
Eingestellt von tobsen am Montag, Oktober 10, 2016 1 Kommentare
Labels: Smartphone
Freitag, 3. Juni 2016
Backup mit Duplicati auf eine Synology DiskStation
Ich verwende eine Synology DiskStation DS214+ mit dem derzeit aktuellem DSM6.0. Um ein Backup einzurichten, dass auch sicher vor Crypto-Trojanern ist und um die Fehlerhafte Windows10 File History nicht nutzen zu müssen, verwende ich Duplicati in der alten aber stabilen Version 1.3.4.
- SSH aktivieren: Synology Systemsteuerung / Terminal & Telnet / Reiter Terminal SSH-Dienst aktivieren
- SFTP-Dienst aktivieren: Synology Systemsteuerung / Dateidienste / Reiter FTP / Gruppe SFTP: SFTP-Dienst aktivieren.
- Nutzer für Duplicati erstellen: In der Synology Systemsteuerung / Benutzer einen neuen Benutzer “backup” erstellen.
- Benutzer-Home-Dienst aktivieren: In der Synology Systemsteuerung / Benutzer / Reiter “Erweitert” unter “Benutzerbasis” Benutzer-Home-Dienst aktivieren.
- SSH für den Benutzer “backup” erlauben: Per SSH als admin connecten und mit vi die datei /etc/passwd editieren und dem Benutzer “backup” anstelle von /sbin/nologin die richtige shell /bin/sh zuweisen.
- Duplicati installieren und psftp.exe (putty downloads) in das Duplicativerzeichnis kopieren.
- Duplicati einrichten: SSH auswählen, Externes SFTP-Programm verwenden. Beim Pfad den Pfad des Ordners ohne /volumeX/ angeben. Beispiel: /duplicati_backup/ und nicht /volume1/duplicati_backup/.
Eingestellt von tobsen am Freitag, Juni 03, 2016 0 Kommentare
Labels: System
Sonntag, 1. Mai 2016
Windows 10 Dateiversionsverlauf schlägt mit Fehlercode 201 fehl
Wie ich gerade herausgefunden habe, ist die in Windows eingebaute Sicherung “Dateiversionsverlauf” (FileHistory) für Backupzwecke nicht zu gebrauchen: Das Backup schlägt still und leise fehl, wenn Dateien die ein ‘ß’ im Namen enthalten gesichert werden sollen. Das schlimme: Der komplette Vorgang bricht ab und der Nutzer erfährt es nicht einmal. Durch Zufall habe ich in der Ereignisanzeige (Eventlog) entsprechende Einträge gefunden: Dort steht entsprechend Fehler 201 – aber nicht welche Datei zu diesem Problem geführt hat. Das es am ‘ß’ liegt konnten auch andere nachvollziehen und offenbar ist der Fehler schon seit Windows8 bekannt – aber Microsoft tut nichts.
Ich bin nun auf der Suche nach einem besseren Backupverfahren um Daten (nicht via Images, denn die sind im Zweifelsfall nicht lesbar, gell Acronis?!) einfach auf ein NAS zu kopieren. Bevor ich Robycopy bemühe mache ich mich nochmal auf die Suche nach einer etwas gelenkigeren Lösung und werde berichten.
Eingestellt von tobsen am Sonntag, Mai 01, 2016 0 Kommentare
Montag, 4. April 2016
Windows Live Writer ist tot - es lebe Open Live Writer
Eigentlich wollte ich nur kurz das Powershell Script zum Umschalten zwischen WLAN und LAN schreiben und in dieses Blog posten. Dabei habe ich gemerkt, dass der Windows Live Writer beim veröffentlichen meldet:
Blogger hat den folgenden Fehler zurückgegeben: NotFound: Not Found
Nicht gerade aufschlussreich. Aber nicht dramatisch, denn Microsoft hat zwar die Entwicklung vom Windows Live Writer eingestellt, dafür gibt es aber eine alternative: Open Live Writer
It is based on a fork of the well-loved but not actively developed Windows Live Writer code.
Bislang funktioniert die aktuelle Version recht gut.
Eingestellt von tobsen am Montag, April 04, 2016 0 Kommentare
Labels: Blogger
Zwischen LAN und WLAN wechseln
Derzeit habe ich das Problem, dass mein Kabelgebundenes LAN (genauer gesagt Powerline LAN) zwar eine bessere Latenz aufweist, jedoch von der tatsächlich möglichen Bandbreite deutlich hinter dem WLAN zurück bleibt.
Situationsbeding möchte ich also zwischen kurzen Antwortzeiten (dLAN) und hoher Übertragungsrate (WLAN) möglichst einfach wechseln.
Folgendes Powershell script erfüllt dieses:
# get the adapters, sorting "up"-Adapters first.
$adapters = Get-NetAdapter | Sort-Object Status -descending
foreach ($adapter in $adapters)
{
if($adapter.Status -eq "Up")
{
Disable-NetAdapter -InputObject $adapter -Confirm:$false
Write-Host "Disabled: " $adapter.Name
}
elseif(($adapter.Status -eq "Disconnected") -or ($adapter.Status -eq "Disabled") -or ($adapter.Status -eq "Not Present"))
{
Enable-NetAdapter -InputObject $adapter -Confirm:$false
Write-Host "Enabled: " $adapter.Name
}
}
Damit das Script ausgeführt werden kann muss man der Powershell entweder erlauben, unsignierte Scripte auszuführen, was potenziell unsicher ist oder das Script Makecert.exe selbst signieren und die Execution Policy entsprechend auf All Signed setzen.
Eine schnelle Alternative ist es, eine Verknüpfunjg auf das Powershell script zu erstellen und statt das Script (meist eine .ps1 Datei) zu starten, in der Verknüpfung dann folgendes als Ziel zu hinterlegen:
C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe -ExecutionPolicy ByPass -File toggle_lan_wlan.ps1
Damit das Script funktioniert benötigt es darüber hinaus Administrator-Rechte. Diese können entweder direkt in der Verknüpfung hinterlegt werden (Eigenschaften der Verknüpfung, Reiter Verknüpfung, Erweitert: “Als Administrator ausführen”) oder man bedient sich eines Tricks und lässt das Powershell Script sich selbst mit Adminrechten starten. Wie das geht sieht man im vollständigen Script.
Update: Ich habe ein paar kleine Änderungen am Script durchgeführt, um es noch robuster zu machen.
Eingestellt von tobsen am Montag, April 04, 2016 0 Kommentare